Worx ist in Deutschland vor allem für günstige Einstiegsgeräte bekannt, hat sich mit dem PowerShare-Akkusystem aber inzwischen vom reinen Baumarkt-Preisbrecher zu einer ernstzunehmenden Alternative zu Einhell, Bosch und Makita entwickelt. Wir zeigen, welches Worx-Modell zu welcher Gartengröße passt und was das PowerShare-System wirklich bringt.
Quick Answer: Der beste Worx Akku-Rasenmäher für die meisten Gärten ist der WG779E (40 V aus 2x 20 V PowerShare, 34 cm Schnittbreite, für Flächen bis ca. 280 m², ab ca. 200 € inklusive zwei Akkus). Für größere Rasenflächen bis 550 m² ist der WG743E (40 cm Schnittbreite, IntelliCut-Technologie, ab ca. 285 €) die bessere Wahl, für sehr große Flächen bis 1.000 m² mit Steigung der WG761E Nitro (80 V, 51 cm, mit Radantrieb, ab ca. 640 €). Wichtig: Das Worx-PowerShare-System ist zwar innerhalb der eigenen Geräteflotte flexibel einsetzbar, aber genau wie bei Einhell oder Makita nicht mit anderen Marken kompatibel.
Zuletzt aktualisiert: 08.09.2026 — Preise gegen Geizhals-Preisvergleich verifiziert. WG743E ist vom Launch-Preis von ca. 339 € auf aktuell ab ca. 285 € gefallen (−16 %), WG761E Nitro von ca. 550 € auf aktuell ab ca. 640 € gestiegen (+16 %, höherkapazitive 4×4-Ah-Sets kosten laut Geizhals sogar bis zu 759 €), WG779E blieb mit ca. 200 € nahezu unverändert.
Das Worx-Lineup im Überblick
| Modell | Spannung / Schnittbreite | Gartengröße | Ca.-Preis | Radantrieb |
|---|---|---|---|---|
| Worx WG779E | 40 V (2x 20 V) / 34 cm | bis ca. 280 m² | ab ca. 199 € (inkl. 2 Akkus) | Nein |
| Worx WG743E | 40 V (2x 20 V) / 40 cm | 400–550 m² | ab ca. 285 € (inkl. 2 Akkus) | Nein |
| Worx WG761E Nitro | 80 V (4x 20 V) / 51 cm | bis 1.000 m² | ab ca. 640 € (inkl. 4 Akkus) | Ja |
Alle drei Modelle werden laut Hersteller inklusive Akkus und Ladegerät verkauft — anders als bei Stihl oder Bosch CityMower zahlst du hier nicht zusätzlich für die Akku-Erstausstattung. Das erklärt einen Teil des Preisvorteils gegenüber Premium-Marken.
Für kleine bis mittlere Gärten: Worx WG779E
Worx WG779E (40 V PowerShare)
- 34 cm Schnittbreite, 6-stufige Schnitthöhenverstellung, 12,8 kg Gewicht — wendig für Stadtgärten.
- Zwei 20-V-Akkus mit je 2,5 Ah liefern zusammen 40 V, laut Hersteller für Rasenflächen bis ca. 280 m² ausgelegt.
- War laut test.de Teil des Stiftung-Warentest-Rasenmäher-Tests 04/2025 (veröffentlicht 27.03.2025) — ein Beleg dafür, dass Worx auch bei unabhängigen deutschen Testern mitgeprüft wird.
Für die meisten Reihenhaus- und Stadtgärten ist der WG779E die günstigste sinnvolle Wahl im gesamten Akku-Rasenmäher-Vergleich — ein direkter Preisvergleich lohnt sich in unserer Übersicht Günstiger Akku-Rasenmäher.
Für mittlere bis größere Gärten: Worx WG743E
Worx WG743E (40 V PowerShare, IntelliCut)
- 40 cm Schnittbreite, Schnitthöhe von 20 bis 80 mm in 7 Stufen verstellbar, 15,2 kg Gewicht.
- IntelliCut-Technologie passt laut Hersteller die Messerdrehzahl automatisch an leichtes oder dichtes Gras an, um Akkulaufzeit zu sparen.
- Für Rasenflächen von 400 bis 550 m² ausgelegt, inklusive 45-Liter-Fangkorb und Mulch-Einsatz.
Der WG743E ist reiner Schiebemäher ohne Radantrieb — bei ebenen 400-550-m²-Flächen kein Problem, bei Steigung solltest du eher zum Nitro-Modell greifen oder unseren Ratgeber für Rasenmäher an Hanglage lesen.
Für große Flächen und Steigung: Worx WG761E Nitro
Worx WG761E Nitro (80 V, mit Radantrieb)
- 51 cm Schnittbreite, 80 V aus vier 20-V-Akkus mit je 4 Ah, Radantrieb an den Hinterrädern.
- 4-in-1-System: Mulchen, Fangkorb (70 Liter), Heckauswurf und Seitenauswurf in einem Gerät.
- Für Rasenflächen bis 1.000 m² ausgelegt, 35,8 kg Gewicht — als einziges Worx-Modell im Lineup mit Radantrieb.
Mehr Radantrieb-Modelle, auch von anderen Marken, findest du in unserer Übersicht Akku-Rasenmäher mit Radantrieb.
Worauf du beim Kauf eines Worx-Rasenmähers achten solltest
- PowerShare ist markeneigen, nicht markenübergreifend: Die 20-V-Akkus laufen laut Worx in der gesamten eigenen Geräteflotte (Trimmer, Laubbläser, Kettensäge), aber nicht in Geräten anderer Hersteller — ähnlich geschlossen wie Einhells Power X-Change. Ein wirklich markenübergreifendes System bietet nur Gardena mit P4A, siehe unsere Übersicht zu Gardena Akku-Rasenmähern.
- Akkus und Ladegerät sind meist schon dabei: Anders als bei vielen Stihl- oder Bosch-Solo-Modellen zahlst du bei WG779E und WG743E nicht extra für die Erstausstattung — das relativiert den Preisvorteil gegenüber Premium-Marken zusätzlich.
- Nur ein Modell mit Radantrieb: Wenn dein Garten eben ist, reichen WG779E oder WG743E völlig aus. Bei Steigung bleibt im Worx-Lineup nur der deutlich teurere WG761E Nitro.
- Kein eigenes Solo-Angebot: Alle drei Modelle werden nur im Set mit Akku verkauft — praktisch für Einsteiger ohne bestehendes Akkusystem, aber kein Vorteil, wenn du schon PowerShare-Akkus besitzt.
Fazit
Worx positioniert sich klar im Preis-Leistungs-Segment: WG779E für kleine bis mittlere Gärten zum Einstiegspreis, WG743E als Allrounder für mittlere bis größere Flächen, WG761E Nitro für große Gärten mit Steigung als einziges Modell mit Radantrieb. Wer schon andere Worx-Gartengeräte besitzt, profitiert vom gemeinsamen PowerShare-Akkupool am meisten. Eine ausführliche Einzelbesprechung des WG743E inklusive Stiftung-Warentest-Note und Garantiebedingungen zeigt unser Worx WG743E Test. Einen Gesamtüberblick über alle Marken und Gartengrößen findest du in unserer Übersicht Bester Akku-Rasenmäher 2026.