Husqvarna ist in Deutschland vor allem für professionelle Motorsägen und Freischneider bekannt, mischt beim Akku-Rasenmäher aber inzwischen in zwei völlig unterschiedlichen Preis- und Technikwelten mit: der kompakten Aspire-Serie für den Kleingarten und der etablierten LC-Serie für alles darüber. Wir zeigen, welches Modell zu welcher Gartengröße passt — und warum du beim Akkusystem genau hinschauen solltest.

Quick Answer: Der beste Husqvarna Akku-Rasenmäher für die meisten Gärten ist der LC137i (37,5 cm Schnittbreite, für Gärten bis ca. 400 m², als Set mit Akku und Ladegerät inzwischen im Schnitt ca. 450 €). Für kleine Flächen bis 200 m² reicht der leichte Aspire LC34-P4A (2,9 kg, fest verbauter Akku, als Set ab ca. 349–405 €), für Gärten mit Hinterradantrieb der LC142i (42 cm, bereits als Solo-Gerät ohne Akku ab ca. 317 €). Wichtig beim Kauf: Husqvarna führt zwei komplett getrennte Akkusysteme unter einer Marke — Aspire und LC-Serie sind nicht untereinander kompatibel.

Das Husqvarna-Lineup im Überblick

ModellSpannung / SchnittbreiteGartengrößeCa.-PreisRadantrieb
Husqvarna Aspire LC34-P4A18 V (P4A, fest verbaut) / 34 cmbis ca. 200 m²ab ca. 349–405 € (Set inkl. Akku)Nein
Husqvarna LC137i36 V (BLi-X) / 37,5 cmbis ca. 400 m²im Schnitt ca. 450 € (Set inkl. Akku)Nein
Husqvarna LC142i36 V (BLi-X) / 42 cmbis ca. 500 m²ab ca. 317 € (Solo ohne Akku)Ja (Hinterrad)

Die Preise schwanken je nach Händler und mitgelieferter Akkugröße spürbar — beim LC137i etwa je nachdem, ob der kleinere B140- oder ein größerer Akku im Set enthalten ist. Ein Preisvergleich über mehrere Händler lohnt sich, siehe auch unsere Übersicht Günstiger Akku-Rasenmäher.

Für den Kleingarten: Husqvarna Aspire LC34-P4A

Husqvarna Aspire LC34-P4A (18 V, Power for All Alliance)

Leichtester Einstieg · ab ca. 349–405 € inkl. Akku und Ladegerät, je nach Händler
  • 34 cm Schnittbreite, Schnitthöhe von 25 bis 65 mm verstellbar, nur 2,9 kg Gewicht — klappbar und mit Wandhalterung platzsparend zu verstauen.
  • Der Akku ist fest verbaut statt wechselbar, gehört aber laut Husqvarna zur markenübergreifenden Power for All Alliance — mit über 25 Millionen Akkus im Umlauf laut Allianzangaben eine der größten Cross-Brand-Akkufamilien am Markt.
  • War laut test.de Teil eines Stiftung-Warentest-Rasenmäher-Tests — ein Beleg dafür, dass auch das günstige Aspire-Modell bei unabhängigen deutschen Testern mitgeprüft wird.
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Für sehr kleine Stadtgärten und Balkonrasen ist der Aspire LC34-P4A das leichteste Modell im gesamten Husqvarna-Lineup — ähnlich kompakt wie die Modelle in unserer Übersicht Rasenmäher für kleine Gärten.

Für mittlere Gärten: Husqvarna LC137i

Husqvarna LC137i (36 V BLi-X)

Bester Allrounder · Set ab ca. 395 € inkl. Akku B140 und Ladegerät C80
  • 37,5 cm Schnittbreite, Schnitthöhe von 25 bis 75 mm, 40-Liter-Fangkorb, 15 kg Gewicht ohne Akku.
  • Nutzt das proprietäre 36-V-BLi-X-System, das laut Husqvarna auch Trimmer, Laubbläser und Heckenscheren derselben Serie antreibt — aber nicht mit anderen Marken oder der eigenen Aspire-Serie kompatibel ist.
  • Ebenfalls laut test.de Teil desselben Stiftung-Warentest-Rasenmäher-Tests wie der Aspire LC34-P4A.
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Der LC137i ist reiner Schiebemäher ohne Radantrieb — auf ebenen 400-m²-Flächen kein Nachteil, bei Steigung lohnt sich eher ein Blick auf das nächste Modell oder unseren Ratgeber für Rasenmäher an Hanglage.

Für größere Gärten und Hanglage: Husqvarna LC142i

Husqvarna LC142i (36 V BLi-X, Hinterradantrieb)

Einziges Husqvarna-Modell mit Radantrieb · Solo ohne Akku ab ca. 317 €, als Set entsprechend mehr
  • 42 cm Schnittbreite, Hinterradantrieb erleichtert laut Hersteller das Mähen auf unebenem Gelände und leichten Steigungen.
  • Teilt sich das 36-V-BLi-X-Akkusystem mit dem LC137i — ein zweiter Akku lässt sich also zwischen beiden Modellen tauschen.
  • Als Variante mit zusätzlichen Features gibt es den LC142iS im etwas höheren Preissegment.
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Weitere Modelle mit Selbstantrieb, auch von anderen Marken, findest du in unserer Übersicht Akku-Rasenmäher mit Radantrieb.

Worauf du beim Kauf eines Husqvarna-Rasenmähers achten solltest

Fazit

Husqvarna deckt mit dem Aspire LC34-P4A den Kleingarten-Einstieg ab, mit dem LC137i den soliden Allrounder für mittlere Flächen und mit dem LC142i die einzige Radantrieb-Option im Lineup. Wer schon Gardena- oder Bosch-Gartengeräte mit Power-for-All-Akkus besitzt, profitiert beim Aspire-Modell vom gemeinsamen Akkupool — bei der LC-Serie bleibt Husqvarna dagegen ein geschlossenes System wie Einhell oder Makita, siehe unsere Übersicht Bester Akku-Rasenmäher 2026. Eine Marke, die diese Zweiteilung ganz vermeidet und stattdessen ein einziges Akkusystem für das komplette Sortiment nutzt, zeigt unsere Übersicht McCulloch Rasenmäher 2026. Eine eher untypische Rasenmäher-Marke mit eigener, kleinerer 18-V-Plattform findest du in unserer Übersicht Kärcher Rasenmäher 2026. Noch stärker fragmentiert ist das Lineup unserer Übersicht Black+Decker Akku-Rasenmäher 2026 — dort existieren gleich drei statt zwei parallele Akkusysteme. Willst du dein Husqvarna-Setup sinnvoll erweitern, zeigt unser Ratgeber Rasenmäher Zubehör, welche Erweiterungen sich lohnen.

Zuletzt aktualisiert: 7. Oktober 2026 — Preise erneut gegen aktuelle Online-Angebote gegengecheckt: Der Aspire LC34-P4A im Set mit Akku und Ladegerät liegt weiterhin stabil im Bereich ca. 349–405 € (10 Angebote verglichen). Der LC137i im Set ist dagegen spürbar teurer geworden: statt der zuvor genannten ca. 395 € liegt der aktuelle Durchschnittspreis bei rund 456 €, mit Angeboten zwischen ca. 414 € und 459 €. Beim LC142i bleibt weiterhin nur der Solo-Preis ab ca. 317 € ohne Akku verlässlich bestätigt.